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Zentralrat: Vorläufiger Ausstieg bei Vertriebenen-Stiftung

Berlin (dpa) - Der Zentralrat der Juden lässt seine Mitgliedschaft in der Stiftung «Flucht, Vertreibung, Versöhnung» aus Protest gegen zwei neue Mitglieder ruhen. Das teilte Generalsekretär Stephan Kramer in einem Brief an Kulturstaatsminister Bernd Neumann mit. In dem der dpa vorliegenden Schreiben heißt es, die beiden Vertreter des Bundes der Vertriebenen nähmen revanchistische Positionen ein. Diese seien mit dem Versöhnungsauftrag der Stiftung nicht vereinbar. Der Zentralrat behalte sich einen Austritt vor. Um die Vertriebenen- Stiftung gibt es seit langem immer wieder Querelen.

Geschichte / Vertriebene
06.09.2010 · 16:50 Uhr
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