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Zentralafrika: Präsident flieht ins Exil

Bangui (dts) - Der am Freitag zurückgetretene Machthaber der Zentralafrikanischen Republik, Michel Djotodia, hat das Land verlassen. Er traf am Samstag im westafrikanischen Staat Benin ein, um dort Asyl zu suchen, berichtet die BBC. Dort wurde er vom beninischen Außenminister empfangen.

Djotodia hatte am Freitag bei einem Regionalgipfel afrikanischer Staatschefs im Tschad seinen Rücktritt angekündigt, um die ausufernden Gewalt zwischen christlichen und muslimischen Milizen in seinem Land zu beenden. "Benin heißt ihn willkommen auf Anfrage der Zentralafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft und ist unser Beitrag der Suche nach Frieden in Zentralafrika", sagte der beninische Außenminister der französischen Nachrichtenagentur AFP. Das Ziel die Gewalt zu beenden hat der Rücktritt bislang verfehlt, in der Nacht kam es zu Plünderungen und Gefechten in der Hauptstadt Bangui. Djotodia hatte sich im März vergangenen Jahres mit Hilfe muslimischer Milizen an die Macht geputscht, daraufhin waren die Kämpfe ausgebrochen, bei denen allein seit Dezember über 1.000 Menschen getötet wurden.
Vermischtes / Zentralafrika / Gewalt
11.01.2014 · 18:06 Uhr
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