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Zelaya will mit Hillary Clinton sprechen

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Managua (dpa) - Der gestürzte honduranische Präsident Manuel Zelaya will heute mit US-Außenministerin Hillary Clinton zusammentreffen. Er sagte, er erwarte von Clinton eine klare Unterstützung für die Resolutionen der UN und des Staatenbunds OAS über die Wiederherstellung seiner Präsidentschaft.

Unterdessen bat Interims-Präsident Roberto Micheletti Clinton um Vermittlung in dem honduranischen Konflikt.

Zelaya war Nicaraguas Hauptstadt Managua eingetroffen, nachdem sein erster Versuch gescheitert war, nach Honduras zurückzukehren. Er war am 28. Juni von Militärs festgenommen und außer Landes gebracht worden. Unterdessen wurden in Nicaragua Stimmen laut, die sich über das Vorgehen der OAS in Honduras beschwerten. Oppositionsführer Eduardo Montealegre sagte, in Nicaragua sei die OAS zum Beispiel nicht tätig geworden, als der sandinistische Präsident Daniel Ortega im vergangenen November die Kommunalwahlen gefälscht habe.

Micheletti hatte am Montagmorgen erstmals eine Delegation nach Washington geschickt. Sie soll vor allem bei der OAS vorsprechen, um unter anderem über die Vorgeschichte der Absetzung zu sprechen und nach möglichen Auswegen aus der Staatskrise zu suchen. Die OAS hat die international isolierte neue Regierung nicht anerkannt. Auch die US-Regierung betrachtet Zelaya als den legalen Präsidenten von Honduras. Micheletti sagte am Montag im honduranischen Fernsehen, er hoffe, Clinton werde anerkennen, dass Zelaya zuvor gegen die Verfassung verstoßen habe.

Konflikte / Regierung / Honduras
07.07.2009 · 06:50 Uhr
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