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Zelaya fürchtet in Honduras um sein Leben

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Madrid/Tegucigalpa (dpa) - Der gestürzte honduranische Präsident Manuel Zelaya bangt in seiner Zufluchtstätte in der brasilianischen Botschaft um sein Leben. «Wir befürchten, dass bewaffnete Söldner die Botschaft stürmen, um uns zu ermorden», sagte Zelaya dem staatlichen spanischen Rundfunk RNE.

Er sei bei der Suche nach einem Ausweg aus der Krise grundsätzlich zu einem Dialog bereit. Zugleich schränkte er aber ein: «Mit Terroristen, die das Land als Geisel nehmen, ist ein Dialog nicht möglich.»

Zelaya hatte nach seiner Rückkehr nach Honduras in der Botschaft Brasiliens in Tegucigalpa Zuflucht gefunden. Bei Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Anhängern von Zelaya waren nach offiziell nur teilweise bestätigten Berichten zwei Menschen ums Leben gekommen. Zelaya sprach dagegen von zehn Toten.

Die EU und die Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS) kamen überein, die im Juli aus Honduras abberufenen Botschafter wieder dorthin zurückzuschicken. Dies geschehe auf Bitten von Zelaya, sagte der spanische Außenminister Miguel Angel Moratinos.

Konflikte / Regierung / Honduras
24.09.2009 · 09:57 Uhr
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