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Zeitung: Wilhelm Schmidbauer soll BKA-Chef werden

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Berlin/München (dpa) - Der Münchner Polizeipräsident Wilhelm Schmidbauer soll angeblich neuer Chef des Bundeskriminalamts (BKA) werden. Wie die «Rheinische Post» am Donnerstag unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtete, soll Schmidbauer Anfang 2013 die Nachfolge von BKA-Chef Jörg Ziercke antreten.

Das Innenministerium bestätigte den Wechsel nicht. «Wir beteiligen uns nicht an Personalspekulationen», sagte Sprecher Jens Teschke.

Schmidbauer selbst, der derzeit in Urlaub ist, ließ über seinen Sprecher ausrichten: «Es handelt sich hier um personelle Spekulationen in den Medien. Ich beteilige mich nicht.» Der 54-jährige Rechtswissenschaftler war 2003 Polizeipräsident geworden.

Schmidbauer ist der Zeitung zufolge Favorit von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU). Die Suche nach einem Nachfolger für Ziercke (65) läuft bereits seit Monaten. Seine Amtszeit war im Januar schon einmal verlängert worden.

Zuvor war Schmidbauer im bayerischen Innenministerium tätig. 2007 wurde er Honorarprofessor an der Juristischen Fakultät Regensburg, wie aus einem von der Universität veröffentlichten Lebenslauf hervorgeht. Gleich nach seiner Promotion an der Uni 1988 war er demnach bis 1991 persönlicher Referent des damaligen CSU-Generalsekretärs Erwin Huber.

Als Polizeipräsident war Schmidbauer 2011 in die Schlagzeilen geraten, weil er sich mit dem damals in München lebenden Sohn des inzwischen getöteten libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi, Saif al-Arab al-Gaddafi, zu einem Abendessen getroffen hatte.

Polizei / BKA / Personalien
16.08.2012 · 14:36 Uhr
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