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Zeitung: Verdeckte Parteispenden von Glücksspielkonzern

München (dpa) - Aus Deutschlands führendem Spielhallen-Konzern, der Gauselmann AG, sind seit 1990 verdeckt offenbar mehr als eine Million Euro an Union, SPD, FDP und Grünen geflossen. Das berichtet die «Süddeutsche Zeitung». Konzernchef Paul Gauselmann habe auf diese Weise versucht, strenge Auflagen für die umstrittenen Spielhallen zu verhindern. Die Spenden tauchten in den Rechenschaftsberichten der Parteien nicht auf. Zuwendungen müssen erst ab 10 000 Euro veröffentlicht werden. Die CDU hat den Bundestag informiert.

Parteien
18.02.2011 · 06:42 Uhr
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