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Zeitung: Unions-Unmut über geplante Versorgungsposten für FDP-Politiker wächst

Berlin (dts) - Unter den Außenpolitikern der Union wächst der Unmut über die geplante Versorgung von FDP-Politikern mit lukrativen Posten. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung (Dienstagausgabe) soll etwa die frühere Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) von der Parlamentarischen Versammlung des Europarats im Juni zur neuen Generalsekretärin der Organisation gewählt werden. "Ich kann mir nur schwer vorstellen, Frau Leutheusser-Schnarrenberger zu wählen. Sie hat als Ministerin viele Projekte der Union blockiert. Sie ist nicht meine Kandidatin", sagte der CDU-Politiker Karl-Georg Wellmann dem Blatt.

Der frühere Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Link (FDP) soll nach "Bild"-Informationen Chef der OSZE-Wahlbeobachter-Mission ODIHR mit Sitz in Warschau werden. Für beide Personalien gebe es bereits Beschlüsse des Bundeskabinetts. "Beide Vorgänge erwecken den Eindruck, dass hier Versorgungsposten geschaffen werden sollen", sagte der Leiter der deutschen Delegation beim Europarat, Axel Fischer (CDU).
Politik / DEU / Parteien
24.02.2014 · 13:35 Uhr
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