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Zeitung: ThyssenKrupp streicht 1.800 Stellen in Duisburg

Duisburg (dts) - Der Umbau, mit dem ThyssenKrupp auf die schwerste Krise in der Konzerngeschichte reagiert, wird seine gravierendsten Folgen in Duisburg haben. Das sagte Holger Hollnack, stellvertretender Betriebsratschef von "ThyssenKrupp Steel", in der morgen erscheinenden "Rheinischen Post". Offenbar entfallen 90 Prozent der 2.000 Stellen, die der Dax-Konzern in seiner Stahlsparte abbauen will, auf den Hauptsitz in Duisburg. "ThyssenKrupp Steel" zählt mit den deutschlandweit rund 19.000 Mitarbeitern zu wichtigsten Tochterkonzernen des Unternehmens. Der Sozialplan sieht vor, dass Angestellte, die 57 oder älter sind und freiwillig ausscheiden, bis zur Rente 84 Prozent des Netto-Einkommens bekommen. Zusätzlich würden sie eine Abfindung für die daraus resultierenden Einbußen bei der Rente erhalten. Auf Kündigungen will ThyssenKrupp verzichten.
DEU / Wirtschaftskrise
04.06.2009 · 19:00 Uhr
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