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Zeitung: Renten-Rücklage steigt auf 31,58 Milliarden Euro

Die Rücklage in der Rentenkasse ist nach einem Zeitungsbericht noch größer als bislang angenommen. Foto: David Ebener/ArchivGroßansicht

Berlin (dpa) - Die Rücklage in der Rentenkasse ist nach einem Zeitungsbericht noch größer als bislang angenommen - entsprechend größer wäre auch der Spielraum für eine Beitragssatzsenkung. Die Reserve habe den Rekordwert von 31,58 Milliarden Euro erreicht.

Das schreibt die «Bild»-Zeitung (Samstag). Dies gehe aus Berechnungen des Bundesversicherungsamts hervor. Nach geltendem Rentenrecht hätte der Rentenbeitragssatz deshalb zum Jahreswechsel von derzeit 18,9 Prozent voraussichtlich auf 18,2 Prozent gesenkt werden müssen. Bisher war die Bundesregierung von einer Senkung auf 18,3 Prozent ausgegangen.

Die große Koalition will aber per Gesetz die eigentlich fällige Beitragssenkung verhindern und die Beträge einfrieren. Mit den daraus resultierenden Mehreinnahmen von knapp sechs Milliarden Euro sollen neue Leistungen - wie die verbesserte Mütterrente, die abschlagfreie Rente für langjährig Versicherte und höhere Erwerbsminderungsrenten - bezahlt werden.

Rente
21.12.2013 · 13:39 Uhr
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