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Zeitung: Neue Sicherheitsrisiken bei der Bahn

Essen (dts) - Im Schienennetz der Deutschen Bahn sind offenbar neue Sicherheitsrisiken aufgetaucht. Wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung heute berichtet, glaubt das Eisenbahnbundesamt, dass die Achsen von mehreren tausend Güterwagen deutscher Staats- und Privatbahnen durch Rost und Brüche bedroht sind. Somit bestehe die Gefahr, dass Züge entgleisen. Laut der Zeitung, hat die Aufsichtsbehörde die Bahn dringend zu einer Überprüfung von "Radsatzwellen" aufgefordert. In letzter Zeit ist es zu vier Vorfällen mit Achsbrüchen gekommen, so das Amt. Schon 2007 hatte es vor dem "hohen Risiko" von Entgleisungen und Kollisionen gewarnt. Achsen gelten bei deutschen Bahnen immer öfter als Schwachstellen. In Berlin ist zurzeit der Nahverkehr behindert, weil Hunderte S-Bahn-Triebwagen zur Kontrolle in die Werkstatt müssen. Wegen der Entgleisung eines mit mehreren hundert Fahrgästen besetzten ICE im Kölner Hauptbahnhof im Juli letzten Jahres ermittelt die Staatsanwaltschaft noch immer wegen gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr. In der Strafanzeige ist davon die Rede, dass die Bahn von Achs-Risiken wusste, sie aber vertuscht hat. Spätestens seit Dezember 2002, als im Vogtland der ICE Dresden-Nürnberg entgleiste. Das Ermittlungsverfahren wird noch in diesem Monat abgeschlossen, sagte ein Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft der WAZ. Ob mit einer Einstellung oder einer Anklage gegen den Bahnvorstand, wollte er nicht kommentieren.
DEU / Zugverkehr / Sicherheit
15.06.2009 · 07:24 Uhr
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