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Zeitung: Lauschangriff führte zu Augsburger Polizistenmördern

Augsburg (dts) - Die Ermittler im Augsburger Polizistenmord sind den zwei mutmaßlichen Tätern offenbar unter anderem durch den Einsatz von Abhöranlagen auf die Schliche gekommen. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Dabei sei auch das Auto des Hauptverdächtigen Rudi R. mit Wanzen ausgestattet worden.

Unmittelbar vor ihrer Festnahme am vorvergangenen Donnerstag hatten Rudi R. und Raimund M. offenbar eines ihrer zahlreichen Waffenverstecke aufgesucht. Die Polizei ging deshalb davon aus, dass das Duo eine neue Straftat plante - und dabei womöglich Pistolen oder Gewehre einsetzen wollte. Deshalb entschieden sich die Fahnder laut dem Zeitungsbericht nach wochenlanger Beobachtung kurzfristig zum Zugriff. Dabei wurde Rudi R. an einer roten Ampel in Augsburg aus dem verwanzten Auto gezogen, sein Bruder Raimund F. wurde in seiner Wohnung in Friedberg festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Augsburg verdächtigt die zwei Brüder im Alter von 56 und 58 Jahren, in der Nacht zum 28. Oktober den 41-jährigen Polizisten Mathias V. erschossen zu haben.
DEU / Polizeimeldung / Justiz
07.01.2012 · 13:29 Uhr
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