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Zeitung: Immer mehr Menschen arm trotz Arbeit

Berlin (dts) - Arbeit schützt offenbar immer weniger vor drohender Armut. Nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" galten 2009 rund 2,9 Millionen Erwerbstätige in Deutschland als armutsgefährdet. Das waren 7,5 Prozent aller Erwerbstätigen und etwa 250.000 mehr als im Jahr zuvor.

Das Blatt beruft sich auf eine aktuelle Stellungnahme der Bundesregierung zu einer Anfrage der Linksfraktion im Bundestag. Nach der offiziellen Statistik sind Beschäftigte armutsgefährdet, wenn sie über weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Haushaltseinkommens verfügen. "Es ist ein Skandal, dass immer mehr Menschen trotz Arbeit in Armut geraten. Ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn ist deshalb notwendiger denn je", sagte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linken, Sabine Zimmermann der Zeitung. Menschen, die arbeiteten, müssten auch davon leben können.
DEU / Arbeitsmarkt / Gesellschaft
02.11.2011 · 07:01 Uhr
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