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Zeitung: Bundespolizei geht das Benzin aus

Berlin (dts) - Die 40.000 Beamten der Bundespolizei müssen angeblich ab sofort Benzin und Diesel sparen. Das berichtet die "Saarbrücker Zeitung" unter Berufung auf eine dreiseitige "Mitarbeiterinformation", die von Bundespolizeipräsident Matthias Seeger unterzeichnet sei. Grund für die Einschränkungen seien neben steigenden Spritpreisen vom Bundesinnenministerium verordnete Sparmaßnahmen in zweistelliger Millionenhöhe.

In der "Mitarbeiterinformation" heiße es: "Die Bundespolizei unterliegt zurzeit strengen Sparzwängen. Dies äußert sich für Sie zunächst vor allem bei den Einschränkungen der Treibstoffbeschaffung." Als eine erste Maßnahme sei mit den Leitern der regionalen Direktionen der Bundespolizei "die Kontigentierung von Treibstoffen vereinbart" worden. Roland Voss von der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bezirksgruppe Bundespolizei, sprach gegenüber der Zeitung von einem "Offenbarungseid". Wenn es bei dem Spardiktat bleibe, sei voraussichtlich im Spätsommer kein Geld mehr für Benzin in der Kasse. "Schon heute stehen die Leute unter dem Druck, die Streifenwagen stehen zu lassen."
DEU / Straßenverkehr / Energie
25.05.2011 · 07:11 Uhr
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