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Zeitung: Air France war vor technischen Problemen gewarnt

Paris (dts) - Nach dem spurlosen Verschwinden einer Air France-Maschine am letzten Montag über dem Atlantik werden neue Vorwürfe gegen die Airline laut. So soll Air France schon zuvor vom Hersteller Airbus die Empfehlung erhalten haben, bestimmte Geschwindigkeitssensoren auszutauschen, weil diese durch Vereisung beschädigt werden könnten, schreibt heute die "New York Times". Auf dem vermissten und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit abgestürzten Flugzeug waren die betroffenen Sensoren bislang entgegen der Aufforderung durch Airbus nicht gewechselt worden, sagte ein Flugzeugexperte der Zeitung. Ein Fehler bei der Geschwindigkeitmessung wird derzeit von vielen Experten als Teil einer Theorie über einen möglichen Absturz genannt. So soll die vermisste Maschine angeblich zu langsam durch ein Unwetter geflogen sein. Eine Airbus-Sprecherin sagte allerdings der New York Times heute, dass die Empfehlung zum Austausch der Geschwindigkeitssensoren "kein Sicherheitsthema" gewesen sei. Unterdessen begann Air France damit, die Sensoren an allen größeren Flugzeugen vom Typ Airbus auszutauschen. Gesicherte Informationen über den Verbleib der Maschine, die Unglücksursache und das Schicksal der 228 Menschen an Bord gibt es weiterhin nicht.
Frankreich / Flugverkehr
06.06.2009 · 17:16 Uhr
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