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Zahlreiche Tote nach zwei Erdbeben im Südpazifik und in Indonesien

Apia/Padang (dts) - Zwei verheerende Erdbeben im Südpazifik und in Indonesien haben über 200 Menschen das Leben gekostet. Bereits gestern Abend (deutsche Zeit) ereignete sich im Südpazifik ein Beben, bei dem ein Tsunami generiert wurde. Die bis zu sechs Meter hohen Flutwellen überrollten die Samoa-Inseln und drangen rund eineinhalb Kilometer tief ins Land vor. Als sich das Wasser zurückzog, wurden zahlreiche Menschen in den Ozean gezogen. Nach lokalen Berichten sollen mindestens 120 Menschen getötet worden sein. Mehrere hundert weitere erlitten Verletzungen, auch ein deutsches Ehepaar aus Berlin wurde leicht verletzt. Am heutigen Mittag (deutsche Zeit) bebte auch die Erde auf der indonesischen Insel Sumatra. Am schlimmsten wurde Padang, die Hauptstadt West-Sumatras, getroffen. Hier stürzten viele Häuser, darunter auch eine Klinik und mehrere Hotels, ein. Nach offiziellen Angaben starben dabei mindestens 83 Menschen. Mehrere Tausend sollen allerdings noch unter den Trümmern verschüttet sein, weshalb mit weiteren Toten gerechnet wird. Die Erdbeben sollen Geologen zufolge trotz ihrer zeitlichen Nähe in keinem Zusammenhang stehen. Das Beben vor Sumatra ereignete sich an derselben Stelle, wie jenes im Jahr 2004, das den mit mindestens 230.000 Toten bisher folgenschwersten Tsunami Asiens ausgelöst hatte.
Samoa / Indonesien / Naturkatastrophe / Erdbeben / Tsunami
30.09.2009 · 22:24 Uhr
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