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Zahl der Einbürgerungen 2008 um 15 Prozent gesunken

Wiesbaden (dts) - Die Zahl der Einbürgerungen ist im Jahr 2008 um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden heute mitteilte, fiel die Zahl um 16.800 auf 94.500 und ist damit auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. In Mecklenburg-Vorpommern war der Rückgang gegenüber dem Vorjahr mit 41 Prozent am größten, gefolgt von Hamburg mit 31 Prozent und Bayern mit 24 Prozent. In Sachsen-Anhalt hat sich mit fünf Prozent und dem Saarland mit einem Prozent die Zahl der Einbürgerungen gegenüber dem Vorjahr sogar erhöht. Den Höchststand hatten die Einbürgerungen im Jahr 2000 mit der Einführung des neuen Staatsangehörigkeitsrechts erreicht. Damals wurden etwa 186.700 Personen eingebürgert.
DEU / Einbürgerungen / Statistik
12.06.2009 · 08:21 Uhr
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