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WM aus Frauen-Sicht: Waschbrettbauch, Flatterhaare, Rotz

Müller und FriedrichGroßansicht
Köln (dpa) - Die Männer diskutieren sich über Viererkette, Fehlpässe, verpatzten Freistoß in Rage. Was war in der Abwehr los? Was macht denn der Torwart da wieder? Die weiblichen WM-Fans beschäftigt ganz anderes.

Welcher Nationalkicker sieht am besten aus, wer ist schön, wer hat den besten Body, wer kann sich benehmen, wer rotzt alle fünf Minuten auf den Platz? In Mädchenrunden vor dem TV- Schirm und beim allmorgendlichen Begutachten der Fotos in den Zeitungen gehen die Frauen wenig zimperlich mit den Weltstars um. So manches Urteil liegt nur knapp unterhalb der Gürtellinie. Aber besondere Lieblinge gibts auch.

Studentin Julia aus Bonn steht auf Schweini: «Das ist ein echter Kerl, ein Typ, ein Typ Mann mit schwarzen Fingernägeln», schwärmt die 25-Jährige über Mittelfeldstar Bastian Schweinsteiger. Dagegen kommt Erzieherin Jessica Barth nach eingehender Prüfung zu einem anderen Ergebnis: «Schweini, und auch (Lukas) Podolski, finde ich absolut ätzend, diese kantigen Gesichter.» Dem kritischen Blick der 27- Jährigen entgeht nichts: «Ich achte auch darauf, ob der Körperbau stimmt, auch beim Trikotwechsel. Manche haben aber leider noch ein Unterhemd drunter.» Am besten gefällt ihr Arne Friedrich: «Den find ich vom Gesamtbild her total hübsch.»

Auch Barbara Hillebrand schaltet oft WM-Fernsehen ein, obwohl sie gar kein Fußball-Fan ist: «Ich muss schon zugeben, dass ich sehr darauf achte wie die aussehen.» Die deutschen Jungs von Joachim Löw findet sie «sympathisch, nett, unverbraucht.» Der Favorit der dreifachen Mutter ist ganz klar: «Cacau. Der hat was. Der ist richtig eine Schönheit.» Aber: «Lange Flatterhaare finde ich unappetitlich, und das Ausspucken ist ganz ekelig.» Keine Gnade bei der Ästhetik- Kritik auch für die Schiris: «Der Mexikaner, der bei Deutschland gegen Australien gepfiffen hat, der hatte einen Stierkämpferblick, einen dreieckig geformten Oberkörper.»

Susanne Tau (53) steht auf Uruguays Diego Forlan. Auch sie hat genau hingeguckt: «Das ist ein gepflegter Mann, mit einer glatten Haut, mit schönen Haaren, die er mit einem Haarreif nach hinten gesteckt hat. Sehr ansprechend.» Dagegen zählen für Michaela (43) aus Leichlingen bei Köln auch die «inneren Werte»: «Der Stürmer Jong Tae- Se aus Nordkorea, das ist vielleicht kein schöner Mann, aber dass der so geweint hat als die Nationalhymne kam, vor all den Zuschauern. Das war schon rührend, das ist bestimmt ein ganz gefühlvoller Mann.»

«Das Spiel ist mir zwar wichtiger, aber man guckt sich das natürlich noch lieber an, wenn schöne Männer zu sehen sind», meint Gaby Hürter-Krahl. «Cacau gefällt mir sehr gut, aber auch Mesut Özil ist schnuckelig.» Besonders Trainer Löw hat es der 41-Jährigen angetan - obwohl er sie kürzlich «sehr enttäuscht» hat: «Meistens trägt Jogi weißes Hemd und schwarze Hose, das steht ihm sehr gut. Aber beim ersten WM-Spiel der Deutschen hatte er bloß so'n T-Shirt an und hat dann auch noch auf den Rasen gerotzt - widerlich!»

Die 36-jährige Marion Schmidt hasst Tätowierungen auf Fußballer- Haut. «Manche haben den ganzen Arm voll damit - das ist gar nicht mein Fall!» Besonders sexy ist ihrer Meinung nach Mario Gomez: «Die dunklen Haare, der Waschbrettbauch - der sieht einfach nur gut aus!»

Andrea Rübenacker (36) sieht auch die anderen Qualitäten der Spieler: «Mein absoluter Favorit ist Philipp Lahm. Das ist ein intelligenter und ruhiger Spieler mit Übersicht, der gefällt mir.» Die Afrika-Expertin der Deutschen-Welle-Akademie setzt außerdem auf Steven Pienaar, den Spielmacher des südafrikanischen Teams «Bafana Bafana»: «Das ist jemand, der es von ganz unten nach ganz oben geschafft hat. So was imponiert mir.»

Mareike Hagen - «Fußball ist sonst eigentlich nicht so meins» - guckt die WM-Partien am liebsten in ihrer «Mädchenrunde». «Da ist immer Stimmung. Wir stellen ein Ranking auf, wer am besten aussieht», erzählt die 24-Jährige aus dem rheinischen Frechen. «Die Geschmäcker sind da sehr unterschiedlich. Aber Arne Friedrich kommt bei der Optik-Bewertung immer ganz gut weg und Philipp Lahm bei den Sympathiepunkten.»

Fußball / WM / Frauen
19.06.2010 · 09:30 Uhr
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