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Witwe und Psychologe sprechen über Depressionen von Enke

Hannover (dts) - Der Nationaltorhüter Robert Enke litt vor seinem Freitod mehrere Jahre an Depressionen. Das sagten Enkes Witwe Teresa und der behandelnde Arzt Valentin Markser auf einer Pressekonferenz von Hannover 96. "Wir dachten, wir schaffen alles, wir dachten, mit Liebe geht das. Aber manchmal schafft man doch nicht alles", so Enkes Witwe. Ihr Mann habe seine Krankheit verheimlicht und Angst gehabt, mit dem Thema an die Öffentlichkeit zu gehen. Zudem habe das Ehepaar auch um das Sorgerecht für die Adoptivtochter gefürchtet. Enke sei im Jahr 2003 nach der schwierigen Zeit in Barcelona und Istanbul wegen Depressionen und Versagensängsten bei ihm in Behandlung gewesen, so Dr. Markser. Anfang Oktober 2009 habe sich Enke wieder bei dem Psychologen gemeldet. Eine stationäre Behandlung habe der 32-Jährige jedoch noch am Tag seines Todes abgelehnt. In seinem Abschiedsbrief würde sich der Torhüter von Hannover 96 für die "bewusste Täuschung der Angehörigen und der Ärzte" entschuldigen, so Markser. Enke war gestern Abend in Eilvese nahe Hannover von einem Regionalzug erfasst und getötet worden.
DEU / Fußball / Todesfall
11.11.2009 · 13:50 Uhr
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