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Wissenschaftler erforscht Kurvendurchlauf beim Eisschnelllauf

Münster (dts) - Ein Wissenschaftler der Universität Münster erforscht derzeit den Kurvendurchlauf beim Eisschnelllauf, um den Trainern Optimierungsvorschläge zu präsentieren. Durch die hohen Geschwindigkeiten, die auf den Sprintstrecken bei bis zu 60 Stundenkilometern liegen, ist die Fliehkraft vor allem in den Kurven enorm hoch. "Das ist wie beim Autofahren, wenn man eine Kurve zu eng oder mit zu hoher Geschwindigkeit nimmt", sagte Stefan Panzer, Trainingswissenschaftler in Münster. Deshalb sei es für die Trainer umso wichtiger, den Sportlern zu zeigen, wo ihre Ideallinie auf der Bahn liegt und wo sie also Zeit gutmachen können. Auf die Idee habe ihn eine Untersuchung zum olympischen 800-Meterlauf im Jahr 2000 in Sydney gebracht. Die Untersuchung ergab, dass der Deutsche Nils Schumann im Mittel langsamer durch die Kurven gelaufen ist als sein Gegner, der Däne Kipketer. "Dafür hat er aber, im Gegensatz zu seinem Kontrahenten, immer die Ideallinie auf der inneren Bahn gehalten. Das hat am Ende einen Unterschied von etwa vier Metern ausgemacht und den Sieg bedeutet", erklärt Stefan Panzer.
DEU / Wissenschaft / Eisschnelllauf
18.03.2010 · 15:28 Uhr
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