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Wirtschaftsweiser warnt vor Panikmache bei Griechenland-Hilfe

Saarbrücken (dts) - Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger hat angesichts der griechischen Haushaltskrise vor Panikmache bei der Euro-Stabilität gewarnt. Gegenüber der Saarbrücker Zeitung (Freitagsausgabe) äußerte Bofinger, dass die Finanzmärkte im Augenblick völlig überreagierten. Als Beispiel verwies er auf Japan. Dort sei die Staatsverschuldung zwar deutlich größer als in Griechenland, der japanische Yen jedoch trotzdem sehr stark. "In dieser Situation sind staatliche Hilfen der Euro-Länder angebracht, um die Finanzsituation Griechenlands zu stabilisieren", erklärte Bofinger. Diese Unterstützung müsse aber sofort ausgesetzt werden, wenn die Griechen die Konsolidierung schleifen ließen. Die EU dürfe sich weder von Griechenland noch von den Märkten auf der Nase herumtanzen lassen.
DEU / Griechenland / EUWeltpolitik / Börse / Finanzindustrie / Wirtschaftskrise
11.02.2010 · 15:28 Uhr
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