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Wirtschaftsvertreter warnen vor Rot-Rot-Grünem Bündnis in NRW

Essen (dts) - Eine mögliche Beteiligung der Linkspartei an einer neuen nordrhein-westfälischen Landesregierung stößt bei Wirtschaftsvertretern im bevölkerungsreichsten Bundesland auf Unbehagen. "Ich warne davor, sich in die Abhängigkeit einer politischen Gruppierung zu begeben, deren Programmatik jedes Verständnis für wirtschaftliche Fragen vermissen lässt", sagte NRW-Arbeitgeberpräsident Horst-Werner Maier-Hunke der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Dienstagausgabe). Patrick Adenauer, der Präsident des Verbands "Die Familienunternehmer", sieht die SPD in Nordrhein-Westfalen "in der Pflicht, für verlässliche und stabile Rahmenbedingungen zu sorgen". Die wirtschaftliche Lage sei für ein industriell geprägtes Bundesland zu ernst für "waghalsige Experimente", sagte Adenauer der Zeitung. Wolfgang Schulhoff, der Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf, warnte derweil, dass Rot-Rot-Grün eine Katastrophe für NRW wäre. "Das Personal der Linken ist nicht regierungsfähig. Die Inhalte entsprechen zum Teil Steinzeit-Marxismus." Schulhoff hofft, dass CDU und SPD angesichts der Pattsituation eine Große Koalition bilden. Als Alternative brachte Schulhoff eine Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP ins Spiel. "Ich würde der FDP ernsthaft raten, sich über eine Ampel Gedanken zu machen", sagte der Handwerkskammer-Präsident.
DEU / NRW / Wahlen / Parteien
10.05.2010 · 20:21 Uhr
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