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Wirtschaftshistoriker warnt trotz Eurokrise vor zentraler Wirtschafts- und Finanzpolitik

Bielefeld (dts) - Der Bielefelder Wirtschaftshistoriker Werner Abelshauser hat Europa trotz der akuten Eurokrise vor einer zentralen Wirtschafts- und Finanzpolitik gewarnt. "Das wäre verheerend für den Wohlstand in Europa", sagte Abelshauser der "Neuen Westfälischen" (Dienstagausgabe). "Europa funktioniert nicht einheitlich wie die USA, sondern lebt von der Vielfalt seiner historisch gewachsenen Kulturen".

Deshalb müsse jeder EU-Staat seine Wirtschafts- und Finanzpolitik nach seinen Bedürfnissen einrichten, dabei aber stets den europäischen Binnenmarkt respektieren, so Abelshauser weiter. Durch den Wahlsieg des französischen Sozialisten François Hollande wurde die Eurokrise kurzzeitig durch die Unsicherheit der Finanzmärkte bestärkt. Hollande plädiert neben Veränderungen im eigenen Land auch für einen Kurswechsel in der europäischen Wirtschafts- und Finanzpolitik.
DEU / Wirtschaftskrise / Finanzindustrie / Weltpolitik
07.05.2012 · 20:06 Uhr
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