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Wirtschaft fürchtet um «Made in Germany»

Berlin (dpa) - Das Siegel «Made in Germany» steht weltweit für Top-Produkte aus Deutschland. Jetzt warnt die Wirtschaft vor Plänen der EU-Kommission, die das Ende der Qualitätsbezeichnung bedeuten könnten. Brüssel plant, dass Produkte sie nur dann tragen sollen, wenn mindestens 45 Prozent des Wertanteils aus Deutschland stammen. Bisher gilt das Land als Herkunftsland, in dem die letzte wesentliche Bearbeitung vorgenommen wurde. Viele Produkte würden dann nicht mehr als deutsch gelten, sagte Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, der «Welt».

Industrie / Verbände
16.01.2012 · 13:18 Uhr
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