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Winter bedroht Hunderttausende Afghanen

Winter in AfghanistanGroßansicht
New York (dpa) - Die Winterkälte bedroht nach Angaben der Vereinten Nationen Hunderttausende Afghanen. Allein 200 000 Menschen sollen durch ein Hilfsprogramm der UN und der Kabuler Regierung versorgt werden, sagte ein Sprecher der Organisation am Dienstag in New York.

Schnelle Hilfe sei nötig, weil die Temperaturen jetzt noch einmal deutlich fallen würden. Allerdings ist die Ausrüstung nach Angaben des UN-Flüchtlingskommissariats in diesem Jahr deutlich besser als im vergangenen Jahr. Den Menschen könnten erheblich mehr Hilfsgüter angeboten werden, darunter warme Kleidung und Gaszylinder zum Heizen und Kochen. Zudem stünden für jede Familie sechs Decken zur Verfügung. Im vergangenen Winter waren es drei.

In den östlichen Gebieten des Landes seien mehr als 5000 Tonnen Weizen eingelagert worden. Damit sei das Welternährungsprogramm vorbereitet, sollte der Winter die Straßen in der Region wieder unpassierbar machen. Aus dem gleichen Grunde habe die Weltgesundheitsorganisation die Krankenhäuser im Osten Afghanistan mit Vorräten versorgt.

UN / Winter / Afghanistan
06.01.2010 · 08:36 Uhr
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