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Windhosen richten schwere Schäden an

Schäden nach WindhoseGroßansicht
Hille/Warendorf (dpa) - Zwei Windhosen haben am Mittwochnachmittag im ostwestfälischen Hille und im münsterländischen Warendorf schwere Schäden angerichtet. Verletzte gab es nach Angaben der Polizei nicht. Der Deutsche Wetterdienst hatte vor Unwettern in Nordrhein-Westfalen gewarnt.

In Hille wütete der Sturm über eine Länge von rund vier Kilometern. Dachziegel flogen von Häusern, Bäume wurden entwurzelt und stürzten auf die Straßen, teilten Polizei und Feuerwehr mit. Bei einem Haus sei «das Dach komplett zerlegt» worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Es sei unbewohnbar. Die drei Hausbewohner wurden von der Gemeinde anderweitig untergebracht.

Der Sturm zog von Südwesten nach Nordosten über die ländliche Gegend, die nicht sehr dicht besiedelt ist. Auch Autos wurden beschädigt, Verkehrsschilder kippten. Der Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt.

In Warendorf war vor allem der östliche Stadtrand betroffen. Drei parkende Autos wurden nach Polizeiangaben unter umgestürzten Bäumen begraben. Bei mehreren Gewerbebetrieben wurden Ziegel abgedeckt und Dachkonstruktionen erheblich beschädigt. Die Fahrbahnen der angrenzenden Bundesstraßen waren mit Trümmerteilen eines Daches übersät. Styroporteile flogen teilweise bis zur 500 Meter weit durch die Luft.

Nach Angaben eines Sprechers des des Wetterdienstes in Essen handelte es sich zwar um «einen Unwetterkomplex», aber um zwei unterschiedliche Windhosen. Hille und Warendorf liegen mehr als 100 Kilometer auseinander. In der Nacht zum Donnerstag könne es immer wieder unwetterartige Gewitter geben, warnte der Wetterdienst. Zum Teil müsse mit bis zu 30 Litern Regen pro Quadratmetern gerechnet werden.

Wetter / Unwetter
09.06.2010 · 19:47 Uhr
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