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Wien: IAEA stellt Iran im Atomstreit Ultimatum

Wien (dts) - Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA hat vom Iran die unverzügliche und vollständige Aufklärung aller offenen Punkte zu seinem Atomprogramm gefordert und ihm diesbezüglich ein Ultimatum gestellt. Die Resolution sieht vor, dass Teheran bis März alle offenen Fragen zu seinem vermuteten geheimen Atomwaffenprogramm beantworten solle. Dafür stimmte die Mehrheit der 35 im Gouverneursrat vertretenen Mitgliedsländer am Freitag in Wien.

Unter den Befürwortern der Resolution waren auch Russland und China. Bereits am Donnerstag hatten sich die fünf ständigen Mitglieder des Uno-Sicherheitsrats und Deutschland auf eine vorläufige Resolution geeinigt. Darin äußerten sie ihre "tiefe und steigende Besorgnis" über die Aktivitäten des Irans und forderten die Regierung in Teheran auf, Uno-Inspektoren ins Land zu lassen und mit ihnen kooperieren. IAEA-Chef Yukiya Amano sagte, es sei seine Aufgabe, die "Welt zu alarmieren", dass Iran unter Verdacht stehe, eine Atombombe zu entwickeln. So scharf hatte er sich bisher noch nie im Konflikt mit Teheran geäußert.
Österreich / Weltpolitik
18.11.2011 · 17:22 Uhr
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