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Wieder Ärger mit Gaddafis Beduinenzelt

Der libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi bringt sein berühmtes Beduinenzelt mit nach New York.Großansicht
New York (dpa) - Der libysche Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi hat mit seiner Vorliebe für Beduinenzelte in den USA erneut Verärgerung ausgelöst.

Die Kleinstadt Bedford unweit von New York City stoppte den Aufbau eines Zeltes, das Gaddafi zur Bewirtung von Gästen am Rand der UN-Generalversammlung in Manhattan nutzen wollte. CNN berichtete am Mittwoch, dass sich der umstrittene Libyer ausgerechnet ein Anwesen des New Yorker Baulöwen Donald Trump für sich und seine Gäste ausgesucht hatte.

Der Anwalt der Stadt, Joel Sachs, führte mehrere Verstöße gegen die Grundstücksnutzung zur Begründung für das Einschreiten der Behörden auf. Die Trump-Organisation sagte dem Sender auf Anfrage, dass das Anwesen in der Tat kurzfristig an Geschäftspartner aus dem Nahen Osten vermietet worden war. «Diese könnten eine Verbindung zu Gaddafi haben oder auch nicht», hieß es von Seiten des Unternehmens.

Ursprünglich wollte der libysche Führer sein Zelt in dem New Yorker Vorort Tenafly (New Jersey) auf dem Anwesen des libyschen UN-Botschafters aufschlagen. Doch die benachbarte jüdische Religionsschule schlug Alarm und veranlasste die Stadtverwaltung einzuschreiten. Danach habe Gaddafi klein beigegeben und ganz gegen seine Gewohnheit beschlossen, in eine Hotelsuite zu ziehen.

UN / Generaldebatte / Libyen
23.09.2009 · 22:53 Uhr
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