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Wieder 48 Verletzte bei Pamplona-Stierhatz

Stierhatz in PamplonaGroßansicht
Pamplona (dpa) - Nach dem blutigen Wochenende in Pamplona sind am Montag bei dem vorletzten Stiertreiben des Sommers in der nordspanischen Stadt 48 Menschen leicht verletzt worden.

Drei Spanier kamen mit diversen Prellungen ins Krankenhaus, wie die Rettungskräfte mitteilten. Die Männer stürzten und wurden von den bis zu 600 Kilogramm schweren Bullen überrannt. Aufgespießt wurde diesmal niemand. Die umstrittene Hatz verlief ausgesprochen glimpflich, weil im Gegensatz zum Wochenende auf der Strecke kein Massenandrang herrschte. Mit zwei Minuten und 20 Sekunden war es zugleich das bislang schnellste Stierrennen der Saison.

Am Freitag war erstmals seit sechs Jahren einer der Teilnehmer ums Leben gekommen. Der 27-jährige Spanier war von einem der Tiere am Hals aufgespießt worden. Am Sonntag wurden dann zwei weitere Läufer aus Spanien lebensgefährlich verletzt. Ihr Zustand ist weiter sehr ernst, die Ärzte fürchten aber nicht mehr um das Leben der Männer.

An diesem Dienstag findet die achte und letzte Hatz des Sommers statt. Dabei werden sechs Kampfstiere durch die Gassen der Altstadt bis in die Arena gejagt, wo sie abends von Toreros getötet werden. Hunderte wagemutige Männer, die «mozos», rennen dabei vor den Tieren her. Berühmt wurde das Spektakel durch Ernest Hemingways Roman «Fiesta» (1926).

Feste / Spanien
13.07.2009 · 14:13 Uhr
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