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Wie es bei Schwarz-Gelb weitergeht

Berlin (dpa) - Eines steht fest: Irgendein Kreis von Politikern von Union und FDP wird in den kommenden zwei Wochen immer über die neue Koalition verhandeln. Schon ab diesem Dienstag werden die zehn Arbeitsgruppen ihre Beratungen aufnehmen.

Am Donnerstagvormittag trifft sich wieder die große 27er Runde der Spitzen-Politiker unter Leitung von Kanzlerin Angela Merkel, CSU-Chef Horst Seehofer und dem FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle.

Die Arbeit der zehn Gruppen koordiniert zwischendurch ein sogenannter Steuerungskreis aus den drei Generalsekretären Ronald Pofalla (CDU), Alexander Dobrindt (CSU) und Dirk Niebel (FDP). Zu der Runde gehört auch Kanzlersamtminister Thomas de Maizière (CDU). Wahrscheinlich wird auch noch eine Redaktionsarbeitsgruppe gebildet, die schon parallel zu den Beratungen an dem Text der Koalitionsvereinbarung feilt.

Der große Kreis wird sich auf alle Fälle am Mittwoch in einer Woche wiedersehen. Am 16., 17. und 18. Oktober gehen die Schwarz-Gelben dann in Klausur. Aber nicht an irgendeinem schönen brandenburgischen See, sondern wieder in der Landesvertretung von Nordrhein-Westfalen. Im besten Fall sind danach die großen Themen schon abgeräumt. Dennoch bleibt auch dann noch ein Zeitpuffer von 10 Tagen bis zur ersten Sitzung des Bundestags am 27. Oktober.

Parteien / Regierung
05.10.2009 · 23:27 Uhr
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