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Westerwelle warnt vor «Sackgasse» im Nahen Osten

Westerwelle in JerusalemGroßansicht

Jerusalem (dpa) - Außenminister Guido Westerwelle hat vor einer Eskalation des Nahost-Konflikts gewarnt, falls die Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern nicht bald wieder aufgenommen werden.

«Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir hier im Nahen Osten nicht in eine sehr gefährliche Sackgasse geraten», sagte er am Dienstag in Jerusalem. «Es ist ganz klar, dass die Zeit gegen alle arbeitet.» Sprachlosigkeit und Stillstand der Verhandlungen könnten sehr schnell wieder zu Gewalt führen. «Die Sprachlosigkeit ist das Gefährlichste.»

Westerwelle war am Montagabend zusammen mit Entwicklungsminister Dirk Niebel nach einem Kurzbesuch in der libyschen Rebellenhochburg Bengasi in Jerusalem eingetroffen. Der Außenminister besuchte am Dienstag zunächst die evangelische Auguste Victoria Stiftung auf dem Ölberg und fuhr dann nach Ramallah, um dort den palästinensischen Ministerpräsidenten Salam Fajad zu treffen. Am Nachmittag standen in Jerusalem Gespräche mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und Außenminister Avigdor Lieberman auf seinem Programm. Niebel will sich unterdessen im Gazastreifen ein Bild von deutsch-palästinensischen Entwicklungshilfeprojekten machen.

Konflikte / Nahost / Deutschland
14.06.2011 · 10:46 Uhr
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