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Westerwelle sagt Haiti rasche Hilfe zu

Berlin (dpa) - Nach dem verheerenden Erdbeben auf Haiti hat Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) der Karibikinsel rasche Hilfe zugesagt und einen Krisenstab eingerichtet.

«Ich bin bestürzt von dem sich abzeichnenden Ausmaß der Erdbebenkatastrophe. Unser Mitgefühl und unsere ganze Solidarität gilt den Opfern der Katastrophe und ihren Angehörigen», sagte Westerwelle nach einem Telefonat dem deutschen Botschafter in Haiti am Mittwoch in Berlin. «Die Bundesregierung wird der Republik Haiti mit jeder möglichen Hilfe zur Seite stehen.» Der umgehend eingerichtete Krisenstab solle prüfen, ob Deutsche durch das Erdbeben betroffen sind und was getan werden kann, um in dem Katastrophengebiet zu helfen.

Nach dem schwersten Erdbeben auf Haiti seit Jahrzehnten wurden allein in der Hauptstadt Port-au-Prince Hunderte von Toten befürchtet. Das Beben der Stärke 7,0 hatte das ärmste Land der westlichen Hemisphäre am Dienstagnachmittag (Ortszeit) erschüttert. Das Epizentrum lag nur wenige Kilometer südwestlich der Hauptstadt. Mit der hereinbrechenden Dunkelheit folgten zahlreiche, zum Teil schwere Nachbeben.

Erdbeben / Bundesregierung / Haiti
13.01.2010 · 09:51 Uhr
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