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Westerwelle kritisiert Millionenabfindung für Arcandor-Chef

Berlin (dts) - FDP-Chef Guido Westerwelle gesellt sich zu den Kritikern der Millionen-Abfindung des gestern zurückgetretenen Arcandor-Vorstandschefs Gerhard Eick. "Es ist hanebüchen, dass jemand nach ein paar Monaten mit 15 Millionen nach Hause geht", sagte Westerwelle gegenüber der "Rheinischen Post", das habe "bei allem Respekt gegenüber den Beteiligten mit sozialer Marktwirtschaft nichts zu tun". Er sei zwar damit einverstanden, dass Leute, die große Verantwortung tragen, gut bezahlt würden, diese sollten aber später auch für ihre Entscheidungen "gerade stehen". Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte für die Abfindung an Eick ebenfalls "absolut kein Verständnis" und hat angekündigt, zu "überlegen, was man da machen kann". Dieser Ankündigung der Kanzlerin steht Ulrich Maurer, parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion der Linken skeptisch gegenüber. Die Höhe der Abfindung für Eick bezeichnete er als "schamlos".
DEU / Wirtschaftskrise / Insolvenz / Arcandor
02.09.2009 · 15:42 Uhr
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