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Westerwelle kritisiert indirekt Juncker

Bordeaux (dpa) - Im Streit um die richtige Lösung in der Griechenland-Krise hat Bundesaußenminster Guido Westerwelle (FDP) indirekt Kritik an Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker geübt. «Ich warne davor, ein Land nach dem anderen ins Gerede zu bringen», sagte Westerwelle bei einem Besuch in Bordeaux.

«Das Vertrauen der Märkte wächst nicht, wenn wichtige europäische Persönlichkeiten Zweifel an der Kreditwürdigkeit säen.»

Der luxemburgische Premierminister hatte zuvor erklärt, eine Bankenbeteiligung an weiteren Finanzhilfen könnte dazu führen, dass die Ratingagenturen Griechenland als zahlungsunfähig einstufen. «Die Pleite kann Portugal anstecken und Irland und dann wegen der hohen Schulden auch Belgien und Italien, noch vor Spanien», sagte er der «Süddeutschen Zeitung» (Samstag).

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am Freitag mit Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy vereinbart, mit der Europäischen Zentralbank (EZB) über eine freiwillige Beteiligung der privaten Gläubiger zu sprechen.

EU / Finanzen / Reaktionen / Griechenland
18.06.2011 · 21:51 Uhr
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