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Westerwelle kritisiert Grass-Gedicht

Berlin (dpa) - Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich an der Debatte um das umstrittene Israel-Gedicht von Günter Grass beteiligt.

In einem Gastbeitrag für die «Bild am Sonntag» schrieb Westerwelle: «Israel und Iran auf eine gleiche moralische Stufe zu stellen, ist nicht geistreich, sondern absurd.» Der Iran treibe sein Nuklearprogramm ungeachtet aller internationaler Kritik voran. «Iran verweigert völkerrechtswidrig seit Jahren umfassende Zusammenarbeit bei der Kontrolle seines Nuklearprogramms.»

«Denen, die das auch jüngst nicht wahrhaben wollten, sei gesagt: Das alles ist keine Spielwiese für Polemik, Ideologie und Vorurteile, sondern bitterer Ernst», warnte Westerwelle. «Iran hat das Recht auf eine zivile Nutzung der Atomenergie. Es hat nicht das Recht auf atomare Bewaffnung. Wer die davon ausgehende Bedrohung verharmlost, verweigert sich der Realität.»

Literatur / Reaktionen / Israel / Iran
08.04.2012 · 09:21 Uhr
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