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Westerwelle dankt USA für Unterstützung

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Berlin (dpa) - Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat den USA für die Unterstützung während der deutschen Wiedervereinigung gedankt. Deutschland sei den USA und dem amerikanischen Volk weiterhin «sehr dankbar» für die damalige Hilfe.

Das sagte Westerwelle am Sonntagabend an die Adresse von US-Außenministerin Hillary Clinton bei einer Preisverleihung in Berlin. Zugleich hob er den «Freiheitswillen» der Menschen in der DDR hervor.

«Die Mauer ist nicht gefallen», sagte Westerwelle am Vorabend des 20. Jahrestags der Maueröffnung. «Sie wurde eingedrückt. Von Menschen, und zwar von Osten nach Westen. Sie wurde umgestürzt, abgetragen, niedergerissen, in einer friedlichen Revolution.» Zuvor jedoch hätten viele Menschen aus Ostdeutschland ihren Freiheitswillen mit dem Leben bezahlt.

Bei derselben Veranstaltung bekam Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit den Freiheitspreis des Atlantic Council bekommen. Der SPD-Politiker bekam die Auszeichnung stellvertretend für die Bewohner der ehemals geteilten Stadt. Der Atlantic Council (Atlantikrat) gehört zu den führenden Denkfabriken in Washington. Er will die Beziehungen zwischen den USA und Europa fördern.

Weitere «Freedom Awards» in Erinnerung an den Fall der Mauer gingen an das deutsche, das amerikanische, das polnische, das tschechische und das slowakische Volk sowie an die NATO-Truppen.

Geschichte / Mauerfall / Deutschland
08.11.2009 · 21:57 Uhr
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