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Westerwelle: 10 bis 15 Jahre längere Atomlaufzeiten

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Berlin (dpa) - Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle geht von einer Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke um 10 bis 15 Jahre aus.

uf eine entsprechende Frage im ARD-Sommerinterview des «Berichts aus Berlin» sagte der Vizekanzler und Außenminister am Sonntagabend: «Ich glaube, die Größenordnung, die Sie jetzt genannt haben, auf die kommt es jetzt auch an, und darauf läuft es auch hinaus.»

In dem Interview ließ Westerwelle Sympathien für die Anzeigen- Kampagne deutscher Top-Manager pro Laufzeitverlängerung erkennen. «Ich habe Verständnis für diese Diskussionsbeiträge, und ich wünsche mir ausdrücklich eine umfangreiche Diskussion über die Energiepolitik.» Es gehe auch darum, Energie für deutsche Unternehmen bezahlbar zu halten.

Hinsichtlich der Instrumente, mit denen Zusatzgewinne der Energiewirtschaft bei Atom-Laufzeitverlängerungen abgeschöpft werden sollen, steht Westerwelle dem Modell einer Fonds-Lösung positiv gegenüber: «Und wenn die Laufzeiten verlängert werden, dann haben wir in der Koalition (...) vereinbart, wird eben auch ein Teil dieser Zusatzgewinne abgeschöpft, ob das in Form dieser Steuer stattfindet oder in Form von anderen Instrumenten. (...) Wir können uns sehr wohl auch andere Instrumente vorstellen, zum Beispiel einen entsprechend öffentlich-rechtlichen Vertrag.» Dies hat die Industrie angeboten, um Planungssicherheit zu haben.

Energie / Atom / Bundesregierung
22.08.2010 · 21:03 Uhr
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