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Wenzel will sich nicht bei Wulff entschuldigen

Nachdem Stefan Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen/l) den Bundespräsidenten einer «Lügner» genannt hatte, fordert der niedersächsische CDU-Fraktionsvorsitzende Björn Thümler eine verbale Abrüstung. Foto: Holger Hollemann / ArchivGroßansicht

Hannover (dpa) - Der Fraktionschef der Grünen im niedersächsischen Landtag, Stefan Wenzel, will sich wegen seiner «Lügner»-Äußerung nicht bei Bundespräsident Christian Wulff entschuldigen. «Ich habe gesagt, was ich gesagt habe.

Das mag jeder bewerten, wie er will», sagte Wenzel am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa in Hannover. Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Björn Thümler, hatte zuvor in der «Neuen Osnabrücker Zeitung» eine formelle Entschuldigung verlangt.

Wenzel hatte Wulff in der Debatte über Beteiligungen der Landesregierung an dem umstrittenen Promi-Treffen «Nord-Süd-Dialog» als «Lügner» bezeichnet. Für Thümler hat der Grünen-Fraktionschef damit «die Schwelle der Strafbarkeit» überschritten. «CDU und FDP haben offenbar den Ernst der Lage noch immer nicht erkannt», konterte Wenzel. Auch die These vom alleinverantwortlichen Einzeltäter Olaf Glaeseker - Wulffs damaliger Regierungs- und späterer Präsidentensprecher - sei nur ein schönes Märchen, das mit der Wirklichkeit nichts zu tun habe.

Bundespräsident
24.01.2012 · 14:31 Uhr
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