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Weniger Straftaten in Deutschland

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 6 114 128 Straftaten erfasst. Die Aufklärungsquote blieb mit 54,8 Prozent nahezu konstant. (Symbolbild)Großansicht
Berlin/Bremen (dpa) - Die Zahl der in Deutschland registrierten Straftaten ist laut Medienberichten 2008 weiter gesunken. Insgesamt wurden 6 114 128 Fälle erfasst, berichtete die «Neue Osnabrücker Zeitung». Die Aufklärungsquote blieb mit 54,8 Prozent nahezu konstant.

Die meisten Straftaten gab es im größten Bundesland Nordrhein-Westfalen mit 1,45 Millionen Fällen, wie «Die Welt» berichtet. Eine Zunahme der Fälle habe es aber nur in Rheinland-Pfalz (+ 1,8 Prozent) und im Saarland (+ 5,9) gegeben. Die beste Aufklärungsquote erzielten bayerische Fahnder mit 64,7 Prozent, die schlechteste das kleinste Bundesland Bremen mit 43,7 Prozent.

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) und der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD), wollen die Kriminalstatistik 2008 am kommenden Montag in Berlin vorstellen. Sorge bereiten Schäuble und Mäurer der «Welt» zufolge Widerstandstaten gegen Vollstreckungsbeamte wie Polizisten oder Gerichtsvollzieher. Sie hätten zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen (+ 20,6) oder in Bremen (+ 18,5) besonders stark zugenommen. Insgesamt nahmen die Fälle nach dem Bericht der «Neuen Osnabrücker Zeitung» um 5,6 Prozent auf insgesamt 28 272 zu.

Nach Informationen der «Neuen Osnabrücker Zeitung» gab es einen starken Anstieg von Straftaten auf Deutschlands Straßen. So würde die Statistik 72 904 Fälle (+ 9,1 Prozent) gefährlicher und schwerer Körperverletzung im öffentlichen Raum ausweisen. Bei den Gewalttaten sei immer häufiger Alkohol im Spiel. Mord und Totschlag seien um 3,5 Prozent auf 2266 Delikte zurückgegangen.

Kriminalität
12.06.2009 · 15:15 Uhr
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