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Weniger Gewaltverbrechen in den USA

Ermittler des Staates New York bei einem Einsatz.Großansicht
Washington (dpa) - Die Zahl der Gewaltverbrechen in den USA ist auch im Jahr 2008 - wie schon im Vorjahr - gesunken. Dabei sind jedoch die kleinen Städte in den USA zu einem gefährlicheren Pflaster geworden.

Das geht aus einer am Montag (Ortszeit) veröffentlichten vorläufigen Statistik der Bundespolizei FBI hervor. Danach gab es US-weit im Vergleich zu 2007 einen Rückgang um 2,5 Prozent bei Mord, Vergewaltigung, Raub und schwerer Körperverletzung. Auch die Zahl der Eigentumsdelikte - von Einbrüchen bis hin zum Autodiebstahl - sank um 1,6 Prozent.

Aus der Statistik geht zugleich hervor, dass größere Städte mit 500 000 und mehr Einwohnern 2008 sicherer geworden sind - im Gegensatz zu kleineren Städten mit bis zu 10 000 Bürgern. Demnach kletterte die Zahl der Morde in den kleinen Orten um 5,5 Prozent, beim Raub waren es 3,9 Prozent. In Städten mit 500 000 bis einer Million Einwohnern dagegen gab es bei der Zahl der Morde einen Rückgang von 7,9 Prozent, in Städten mit mehr als einer Million Menschen fiel die Zahl um 4,3 Prozent.

Insgesamt gab es 2008 in den USA 4,4 Prozent weniger Mord und Totschlag, und die Fälle von schwerer Körperverletzung verringerten sich um 3,2 Prozent. Im US-Westen sank die Zahl der Gewaltverbrechen stärker als im Osten.

Kriminalität / USA
02.06.2009 · 13:19 Uhr
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