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Wendung im Prozess gegen Michael Jacksons Leibarzt

Los Angeles (dts) - Im Prozess gegen Michael Jacksons Leibarzt, Dr. Conrad Murray, hat es eine überraschende Wendung gegeben. Demnach habe die Verteidigung ihre Strategie fallengelassen, wonach sich Jackson das Betäubungsmittel Propofol selbst gespritzt haben soll. Eine Untersuchung habe ergeben, dass die Wirkung einer Einnahme des Betäubungsmittels unbedeutend sei, erklärte Anwalt J. Michael Flanagan.

"Dafür müsste man davon ausgehen, dass Herr Jackson aufgewacht ist und, obwohl er unter dem Einfluss von Propofol und anderen Beruhigungsmitteln stand, irgendwie in der Lage war, sich das Propofol selbst zu verabreichen", sagte der Autopsiearzt Christopher Rogers am Dienstag (Ortszeit) vor dem Gericht. Dieses Szenario erscheine ihm eher unwahrscheinlich. Er halte es vielmehr für wahrscheinlich, dass sich Murray bei der Dosierung vertan habe, da ihm dazu die notwendige Ausrüstung gefehlt habe. Staatsanwalt David Walgren und der Vorsitzende Richter Michael Pastor zeigten sich ob der Enthüllung offenbar überrascht.
USA / Leute / Justiz / Kriminalität
13.10.2011 · 08:23 Uhr
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