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Weltweit Bestürzung: Trauer um Michael Jackson

Michael Jackson ist gestorben.Großansicht
London (dpa) - Im Internet oder per SMS, von Größen der Showbranche und der Politik bis zum einfachen Fan: Der Tod von Michael Jackson hat bei Millionen Menschen auf der ganzen Welt Bestürzung und Fassungslosigkeit ausgelöst.

Nur etwas mehr als zwei Wochen vor seinem groß angekündigten Comeback in London ist alles vorbei. Die Nachricht vom Tod des Weltstars verbreitete sich in Sekundenschnelle. Im Internet kam es zu einem wahren Erdbeben. In London wurde der Tod des «King of Pop» schon mit dem von Prinzessin Diana verglichen, der eine wochenlange Trauer der Massen ausgelöst hatte. Kein Attribut war zu groß - Michael Jackson ist endgültig zur Legende geworden.

Die Kommentare im Internet grenzten fast an Hysterie: «Michael, Du bist eine Legende und eine der wichtigsten Figuren unserer Geschichte», schrieb Fan Ricki Mj Naqvi im sozialen Internet-Netzwerk Facebook. Ein anderer schrieb: «Wir werden Deinen Beitrag zur Musik und zur Menschheit nicht vergessen.» Bei der Suchmaschine Google wollten so viele Menschen mehr über den Tod des Popmusikers erfahren, dass die Seite zeitweise zusammenbrach.

Auch in der Welt der Stars gab es kein anderes Thema. «Ich kann nicht aufhören, über diese traurige Nachricht zu weinen», teilte Pop- Diva Madonna am Freitag mit. Und Popsängerin Britney Spears ließ verlauten: «Mein ganzes Leben lang war er eine Inspiration für mich und ich bin am Boden zerstört, dass er nicht mehr da ist.» Auch Schauspielerin Sophia Loren war bestürzt: «Die Welt hat eine Ikone verloren. Es wird nie wieder jemanden wie Michael geben, ich bin total verzweifelt», sagte der in Italien auch als «Sophia Nazionale» bekannte Filmstar laut Medienberichten vom Freitag. Sie hoffe, dass Jackson nun «den nach vielen Leiden verdienten Frieden» finde.

Justin Timberlake wurde auf seiner Internetseite zitiert: «Wir haben ein Genie und einen wahren Botschafter nicht nur für Popmusik, sondern jede Art von Musik verloren». Jacksons Ex-Frau Lisa Marie Presley, sagte: «Es ist solch ein massiver Verlust auf so vielen Ebenen - mir fehlen die Worte.»

US-Regisseur Steven Spielberg sagte «Entertainment Weekly»: «Genauso wie es keinen neuen Fred Astaire oder Chuck Berry oder Elvis Presley geben wird, wird es niemand vergleichbaren zu Michael Jackson geben.» Der Chef des Musikgiganten Sony Corporation, Sir Howard Stringer, erklärte, Jackson sei ein «Genie, dessen Musik die Leidenschaft und Kreativität einer Ära reflektiert hat». «Sein Kunstsinn und sein Magnetismus haben die Musiklandschaft für immer verändert.»

Hollywood-Schauspielerin Demi Moore und ihr Mann Ashton Kutcher gehörten zu den ersten, die auf der Internetplattform für Kurznachrichten, Twitter, ihre Trauer zum Ausdruck brachten. Und der Gouverneur von Kalifornien und Schauspieler, Arnold Schwarzenegger, sagte: «Er war eine der einflussreichsten Ikonen der Musikindustrie.» Eine frühe Twitter-Meldung unter dem Namen des britischen Außenministers David Miliband erwies sich später als eine Fälschung.

Auf dem berühmten Rockfestival im englischen Glastonbury, war die Nachricht von Jacksons Tod wichtiger als jede Band - einige der Fans hier hatten auch Tickets für die Jacko-Konzertreihe in London. Besucher berichteten, dass überall auf dem Festivalgelände Jackson- Lieder gespielt wurden. «Wir haben einfach Party gemacht, und dann haben die Leute SMS bekommen und gesagt, er ist tot», sagte Musikfan David Harris (27). «Michael Jackson ist wie Kurt Cobain für Leute meiner Generation. Er ist zentral für unsere Generation.»

Musik / Leute / Reaktionen / USA
26.06.2009 · 13:36 Uhr
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