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Welt gedenkt an Niederschlagung der Demokratie-Bewegung in China

Peking (dts) - In aller Welt wird heute der Niederschlagung der Demokratie-Bewegung in China vor 20 Jahren gedacht. Dafür sind Veranstaltungen unter anderem in den USA, Großbritannien, Frankreich, Japan und Israel geplant. In China selbst haben die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Die Berichterstattung ausländischer Korrespondenten wurde eingeschränkt und Journalisten dürfen nicht auf den Tiananmen-Platz. Außerdem wurden tausende Blogs, Foren und Kommunikationsportale gesperrt, um eine Diskussion über die blutige Niederschlagung der Studentenproteste zu verhindern. Am 3. und 4. Juni 1989 eröffnete die chinesische Armee das Feuer auf Studenten, die auf dem Tiananmen-Platz demonstrierten und demokratische Reformen forderten. Bei der Niederschlagung wurden mehrere hundert Menschen getötet. China verschweigt bis heute die wahre Opferzahl.
China / Demokratie / Gedenktag / Internet
04.06.2009 · 07:29 Uhr
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