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Weitere 18 Monate Hausarrest für Suu Kyi

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Rangun (dpa) - Die birmanische Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi ist zu weiteren 18 Monaten Hausarrest verurteilt worden. Ein Sondergericht in Rangun befand die Friedensnobelpreisträgerin am Dienstag für schuldig, gegen die Auflagen ihres seit Jahren andauernden Hausarrests verstoßen zu haben.

Das Gericht sprach gegen Suu Kyi eine Strafe von drei Jahren Gefängnis mit Zwangsarbeit aus, die aber sofort in 18 Monate Hausarrest umgewandelt wurde.

Mit dem Schuldspruch nimmt die in Birma herrschende Militärjunta der Oppositionspolitikerin die Möglichkeit, vor den für nächstes Jahr versprochenen Wahlen politisch aktiv zu werden. In dem vom Westen als Schauprozess kritisierten Verfahren ging es darum, dass ein US-Bürger die 64-jährige unerlaubt in ihrem Haus besucht hatte.

Der Amerikaner wurde zu sieben Jahren Haft verurteilt. Das Sondergericht befand den Mormonenprediger John Yettaw für schuldig, weil er am 3. Mai - wenige Wochen vor Ablauf des Hausarrests - durch den See zu Suu Kyis Anwesen geschwommen war. Zwei Hausangestellte der Oppositionspolitikerin erhielten Haftstrafen von jeweils drei Jahren.

Menschenrechte / Birma
11.08.2009 · 09:06 Uhr
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