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Weißes Haus äußert sich vorsichtig optimistisch zu Finanzstreit

Das Weiße Haus sprach von einem «guten Treffen». Foto: Dennis Brack

Washington (dpa) - Im US-Finanzstreit gibt es weiterhin keinen Durchbruch. Allerdings äußerte sich das Weiße Haus vorsichtig optimistisch.

Präsident Barack Obama betrachte die Gespräche mit den Republikanern als «konstruktiv», habe aber nach wie vor «einige Bedenken bei den Vorschlägen» der Republikaner, sagte Regierungssprecher Jay Carney am Freitag im Weißen Haus.

Obama habe am Freitag erneut mit Republikanerführer John Boehner telefoniert. Carney nannte keine Einzelheiten des Gesprächs.

Der entscheidende Streitpunkt ist die Zeitdauer der Erhöhung des Schuldenlimits, machte Carney deutlich. Der Vorschlag aus dem Republikanerlager, das Limit um lediglich sechs Wochen zu erhöhen, sei nicht ausreichend. «Wir können nicht in sechs Wochen die gleiche Situation haben», sagte Carney. «Wir glauben nicht, dass dies der richtige Weg ist.» Experten warnen, falls das Schuldenlimit von 16,7 Billionen Dollar nicht bis zum kommenden Donnerstag (17. Oktober) angehoben werde, seien die USA zahlungsunfähig - mit unabsehbaren Folgen für die Weltwirtschaft.

Finanzen / USA
11.10.2013 · 22:46 Uhr
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