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Warnung vor Druck auf USA

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Berlin (dpa) - Der neutrale Vorsitzende des Opel-Treuhand-Beirates, Fred Irwin, hat im Zusammenhang mit der Debatte um eine Lösung für den Autobauer Opel vor Belastungen für das deutsch-amerikanische Verhältnis gewarnt.

Irwin sagte der «Bild»-Zeitung: «Für eine gute Lösung brauchen wir keinen transatlantischen Streit zwischen Deutschland und Amerika, sondern mehr Flexibilität aller Beteiligten.»

Irwin, der auch Chef der amerikanischen Handelskammer in Deutschland ist, zeigte sich skeptisch gegenüber Versuchen u.a. der Bundesregierung, den Druck auf die US-Regierung zu erhöhen, die 60 Prozent an General Motors hält. «Es hätte keinen Sinn, weiteren politischen Druck auf die US-Administration auszuüben, weil die Führung von General Motors völlig unabhängig entscheiden wird», sagte Irwin.

Der CDU-Außenpolitiker Ruprecht Polenz forderte vor dem Hintergrund möglicher Konflikte eine schnelle Lösung in der Opel-Frage. Polenz sagte der Zeitung, es dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass nationale Interessen gegeneinander ausgespielt werden und es so zu Spannungen im deutsch-amerikanischen Verhältnis kommt.

Auto / Opel
24.08.2009 · 22:49 Uhr
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