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Warnstreiks im öffentlichen Dienst gehen weiter

Mehrere hundert Gewerkschafter versammeln sich nach einem Marsch durch Dresden zu einer Abschlusskundgebung. Foto: Arno BurgiGroßansicht

Berlin (dpa) - Vor der dritten Tarifrunde im öffentlichen Dienst haben die Gewerkschaften ihre Warnstreiks nochmals ausgeweitet. In sieben Bundesländern legten am Donnerstagmorgen mehrere tausend Beschäftigte die Arbeit nieder.

Die zweite Welle der Warnstreiks läuft bereits seit Montag in verschiedenen Bundesländern.

In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz werden der öffentliche Nahverkehr und die Müllentsorgung ganztägig bestreikt. Auch Verwaltungen und Kindertagesstätten sind betroffen. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen trifft es vor allem Kindertagesstätten. In Brandenburg sind neben Kindertagesstätten öffentliche Verwaltungen betroffen. In Berlin, am Mittwoch einer der Schwerpunkte der Warnstreiks, sind am Donnerstag nur noch zwei Krankenhäuser betroffen.

Die Gewerkschaften fordern von den Arbeitgebern für rund zwei Millionen Beschäftigte 6,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro im Monat. Das Angebot der Arbeitgeber - ab Mai 2,1 Prozent mehr Gehalt und ein weiteres Plus von 1,2 Prozent ab März 2013 - hatten sie ausgeschlagen. Damit wurden die Tarifverhandlungen am 13. März in Potsdam ohne ein konkretes Ergebnis vertagt.

Die Gespräche sollen am 28. und 29. März fortgesetzt werden. Kommt es dabei zu keinem Etrgebnis könnte es laut Verdi-Vorsitzenden Frank Bsirske zu flächendeckenden Streiks kommen.

Tarife / Öffentlicher Dienst
22.03.2012 · 13:12 Uhr
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