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Wall-Street-Besetzer erwarten Tausende Unterstützer

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New York (dpa) - Die Proteste gegen die Banken in den USA sollten am Mittwoch in New York und anderen Städten einen vorläufigen Höhepunkt erleben. Mehrere Tausend Teilnehmer wurden allein in New York zu einem Demonstrationszug vom Rathaus bis zur Wall Street erwartet.

Die Protestbewegung ist längst über eine Gruppe von Studenten hinausgewachsen, die vor knapp drei Wochen mit dem Slogan «Occupy the Wall Street» (Besetzt die Wall Street) auf sich aufmerksam gemacht hatte. An den Demonstrationen beteiligen sich inzwischen der große Gewerkschaftsverband AFL-CIO und viele Einzelgewerkschaften. Auch lokale Gruppen wie Vereinigungen von Krankenschwestern, Lehrern und selbst Nachbarschafts- und Mietervereinen machen mit.

Die Proteste richten sich in erster Linie gegen die Macht der Banken. Die Finanzinstitute seien übermächtig geworden und hätten viel zu viel Einfluss auf die Politik, klagen die Demonstranten. Diese wenden sich außerdem gegen die hohen Gehälter in der Finanzwirtschaft. Ein weiterer Vorwurf lautet, dass die Banken die Finanzkrise zwar verursacht haben, aber kaum zur Beilegung beitragen.

Finanzen / Demonstrationen / USA
05.10.2011 · 15:43 Uhr
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