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Wahlerfolge und Regierungsbeteiligungen der Linken

Drei Jahre nach ihrer Entstehung ist die Linke in 13 Landtagen vertreten.Großansicht
Rostock (dpa) - Drei Jahre nach der Fusion der westdeutschen Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) und der früheren PDS ist die Linke in 13 Landtagen vertreten. Sie ist in Brandenburg und Berlin aber bisher nur an zwei Landesregierungen beteiligt.

Während die Koalition in Berlin relativ geräuschlos arbeitet, litt das Bündnis in Potsdam 2009 unter Stasi-Vorwürfen gegen Linke-Abgeordnete, zudem gab es innerparteiliche Kritik an der Regierungsbeteiligung, da in Brandenburg ein Personalabbau im Öffentlichen Dienst beschlossen wurde.

Während die Partei im Osten regelmäßig über 20 Prozent der Stimmen erreicht, war ihr das im Westen bisher nur im Saarland vergönnt, wo sie mit Oskar Lafontaine als Spitzenkandidaten im August 2009 aus dem Stand auf 21,3 Prozent kam. Statt der erhofften rot-rot-grünen Koalition kam es hier aber zu einem Jamaika-Bündnis von CDU, FDP und Grünen. Im September 2009 folgte der bisher größte bundespolitische Erfolg, die Partei wurde mit 11,9 Prozent noch vor den Grünen zur zweitstärksten Oppositionskraft nach der SPD. Auch bei den Mitgliedern verzeichnet die Partei gegen den Trend Zuwächse, mittlerweile gibt es fast 80 000 Linke-Mitglieder.

Parteien / Linke / Parteitag
16.05.2010 · 08:35 Uhr
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