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Wahlbeteiligung in den Bundesländern

Hamburg (dpa) - Wahlbeteiligung in den einzelnen Bundesländern:

In BADEN-WÜRTTEMBERG gaben bis zum späten Nachmittag teils erheblich weniger Wähler ihre Stimmen ab als bei der bisher schlechtesten Beteiligung vor vier Jahren. In den größeren Kommunen ging die Zahl der direkt abgegebenen und per Post eingesandten Stimmen teilweise um mehrere Prozentpunkte zurück, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa ergab.

Im bevölkerungsreichsten Bundesland NORDRHEIN-WESTFALEN hatten zwei Stunden vor Schließung der Wahllokale erst 62,6 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Vier Jahre zuvor waren es zu dem Zeitpunkt bereits 71 Prozent gewesen.

In BAYERN meldeten die Wahlämter mehrerer Städte zwar einen Rekord bei der Briefwahl. Dafür wurde aber in vielen Wahllokalen weniger Betrieb registriert. In Nürnberg hatten um 16.00 Uhr - einschließlich Briefwähler - knapp 59 Prozent abgestimmt. Vor vier Jahren waren es zur gleichen Zeit 63,5 Prozent.

In BERLIN gaben bis 12.00 Uhr 26,8 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Damit lag die Beteiligung zu diesem Zeitpunkt um 5,4 Prozentpunkte niedriger als 2005 (32,2 Prozent).

In RHEINLAND-PFALZ hatten bis 14.00 Uhr rund 58 Prozent gewählt - einschließlich Briefwählern. Vor vier Jahren waren es um 14.00 Uhr rund 61 Prozent.

Im SAARLAND gaben bis 14.00 Uhr rund 40 Prozent ihre Stimme ab; 2005 waren es zur gleichen Zeit bereits 43,6 Prozent.

In SACHSEN-ANHALT gaben bis 16.00 Uhr 46,3 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab; das waren so wenige wie bei keiner Bundestagswahl seit 1990 in diesem Bundesland. Vor vier Jahren waren es zu diesem Zeitpunkt bereits 54,9 Prozent.

In SACHSEN hatten um 14.00 Uhr erst gut ein Drittel der Wahlberechtigten (34,7 Prozent) votiert. Im Jahr 2005 hatten zu diesem Zeitpunkt bereits 42,7 Prozent ihre Stimme abgegeben.

In THÜRINGEN gaben bis 16.00 Uhr rund 50,7 Prozent ihre Stimme ab. 2005 waren es zu diesem Zeitpunkt bereits 57,4 Prozent.

In MECKLENBURG-VORPOMMERN hatten bis 14.00 Uhr 36,4 Prozent ihr Kreuzchen gemacht. 2005 waren es zu diesem Zeitpunkt 43,7 Prozent.

In HAMBURG war die Beteiligung um 16.00 Uhr mit 62,4 Prozent ebenfalls schwächer als vor vier Jahren (69,4 Prozent).

In SCHLESWIG-HOLSTEIN hatten um 14.00 Uhr erst 48,3 Prozent ihr Bundes-Votum abgegeben. 2005 waren es zu dem Zeitpunkt 53,9 Prozent. Bei der Landtagswahl betrug die Wahlbeteiligung 48,6 Prozent, im Februar 2005 waren es um die Zeit erst 39,9 Prozent. Im Norden wird vorzeitig ein neuer Landtag gewählt, nachdem die CDU/SPD-Koalition im Juli zerbrochen war.

Auch in BRANDENBURG lag die Beteiligung an der Landtagswahl höher als im Jahr 2004, aber leicht unter dem Ergebnis der Bundestagswahl von 2005. Bis 14.00 Uhr hatten 36,3 Prozent - ohne Briefwähler - ihre Stimme abgegeben. Im Vergleich mit der Bundestagswahl waren dies 5,2 Prozent weniger, bezogen auf die Stimmabgabe bei der Landtagswahl zu diesem Zeitpunkt aber 6,0 Punkte mehr.

Wahlen / Bundestag / Proteste
27.09.2009 · 17:41 Uhr
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