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Währungsfonds will sich in der Ukraine engagieren

Washington/Kiew (dpa) - Die Ukraine steht finanziell am Abgrund. Ohne Interimsregierung wird es jedoch aus dem Westen kein Geld geben. Der Internationale Währungsfonds will deshalb erst einmal sondieren.

IWF-Chefin Christine Lagarde sagte in der Universität Stanford in Kalifornien am Dienstag, der IWF habe einen Vertreter vor Ort, der die Finanzlage in den nächsten Tagen sehr genau bewerten werde. Der Währungsfonds werde wahrscheinlich in Kürze Unterstützung mit weiteren Experten leisten, wenn das IWF-Mitgliedsland darum bitte.

«Wir sind bereit, uns zu engagieren», wird die IWF-Chefin in einem im Internet veröffentlichten Bericht der Universität zitiert. Bevor aber keine Übergangsregierung gebildet ist, kann die Ukraine formal nicht um Hilfe bitten.

Offenbar braucht die Ukraine weit mehr Geld als bisher gedacht. Die von Übergangspräsident Alexander Turtschinow genannten 35 Milliarden US-Dollar (rund 25,5 Milliarden Euro) reichten kaum bis Jahresende, sagte Arseni Jazenjuk von der Vaterlandspartei der Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko.

Russland stellte erneut weitere Finanzhilfen für Kiew infrage. Moskau sei «nicht verpflichtet», die restlichen Mittel aus einem im Dezember vereinbarten 15-Milliarden-Dollar-Paket freizugeben, sagte Vize-Finanzminister Sergej Storschak in Moskau.

Innenpolitik / Regierung / IWF / EU / Ukraine
26.02.2014 · 08:58 Uhr
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